LT · EN · PL · DE · UA · LV · EE · KK
Smart Agrometer
Anmelden Bestellen

Wissenschaft

Für die Pflanze zählt nicht nur die Menge, sondern auch der Zeitpunkt

In der Weizenernährung kommt es nicht nur darauf an, ob der Boden die nötigen Nährstoffe enthält. Wichtig ist auch, wann die Pflanze sie bekommt. Jeder Nährstoff hat seine eigene Aufgabe, und ein Mangel in verschiedenen Wachstumsstadien kann verschiedene Ertragskomponenten treffen: Blattfläche, Wurzelsystem, Zahl der produktiven Triebe, Ährenbildung oder Kornansatz.

Weizen aus dem Hydroponikversuch in Vegetationsgefäßen

So lief unsere Studie

Jede Weizenpflanze wuchs in einem eigenen Gefäß mit einer Lösung, in der ein Nährstoff fehlte. So lässt sich genau sehen, was mit der Pflanze passiert, wenn genau dieser Nährstoff fehlt – und wie lange sie warten kann.

Forscher im Gewächshaus zwischen dem Weizen des Hydroponikversuchs
Hydroponischer Weizenversuch im Gewächshaus der Landwirtschaftsakademie der VMU
Forscher im weißen Kittel neben den Versuchsgefäßen mit Weizen
Die Pflanzen werden während der gesamten Mangelphase beobachtet und gemessen
Jedes Gefäß ist eine eigene Mangelvariante

Ein Mangel ist nicht immer sofort sichtbar

Die Physiologie der Pflanze kann sich ändern, bevor deutliche Symptome auftreten, und ähnliche Symptome können von verschiedenen Nährstoffen oder anderen Stressfaktoren kommen. Eine Sichtprüfung hilft daher, ein Problem zu vermuten, für eine sichere Diagnose braucht es aber oft Pflanzen- und Bodenanalysen (de Bang et al., 2021; Lilay et al., 2024).

In unserer veröffentlichten, kontrollierten Hydroponikstudie wurde Weizen unterschiedlich lange ohne einzelne Makronährstoffe kultiviert. Stickstoff-, Phosphor- und Calciummangel hemmten die Biomassebildung am stärksten. Die Wirkung eines kürzeren Mangels hing vom Nährstoff ab, ein langer Mangel hinterließ bei einigen Merkmalen deutliche Folgen, die sich später nicht mehr erholten. Das zeigt, warum bei Düngeentscheidungen nicht nur die Menge zählt, sondern auch die Dauer des Mangels und das Entwicklungsstadium der Pflanze (Petrauskas et al., 2026).

Das heißt nicht, dass jeder Mangeltag unter allen Bedingungen den Ertrag gleich stark senkt. Die Wirkung hängt vom Nährstoff, der Stärke des Mangels, dem Stadium, der Sorte, dem Boden und der Witterung ab. Ein anhaltender Mangel erhöht aber das Risiko, dass ein Teil des verlorenen Wachstums oder Ertragspotenzials nicht mehr aufgeholt werden kann.

Weizenpflanze mit Wurzeln im Versuch Weizenpflanze mit Wurzeln im Versuch Weizenpflanze mit Wurzeln im Versuch Weizenpflanze mit Wurzeln im Versuch

Weizen aus dem Hydroponikversuch an der Landwirtschaftsakademie der VMU.

Artikel in Plants (2026) lesen →

Warum verdienen die Stadien BBCH 30–37 Aufmerksamkeit?

In unserer Studie wurde Sommerweizen hydroponisch angebaut. Der Mangel eines einzelnen Makronährstoffs begann im Stadium BBCH 23 und dauerte 21, 28 oder 35 Tage; diese Zeiträume entsprachen etwa den Stadien BBCH 30, 32 und 37. Die Wirkung hing von Nährstoff und Dauer ab: Ein 28-tägiger Kaliummangel verringerte zum Beispiel die Zahl der produktiven Triebe, während die Biomasseverluste mit längerem Stickstoff-, Phosphor- oder Calciummangel zunahmen.

Wichtig: Diese Tageszahlen lassen sich nicht direkt auf den Boden übertragen. Im Boden entwickelt sich ein Mangel 3–5-mal schneller. Im Boden haben Pflanzen oft auch Wassermangel, während die Pflanze in der Hydroponik, wo Wasser nie fehlt, länger in einem Schutzzustand bleiben kann – sie ist geduldiger.

BBCH 23
Bestockung. Beginn des Mangels (Tag 0)
BBCH 30
Nach 21 Tagen
BBCH 31
Erster Knoten – ein Orientierungspunkt
BBCH 32
Nach 28 Tagen
BBCH 37
Nach 35 Tagen
BBCH 30–37 – Warnfenster in der kontrollierten Studie

BBCH 31 – Stadium des ersten Knotens. Ein wichtiger Orientierungspunkt, denn die Pflanze geht in das Schossen über, in dem die künftigen Ertragsstrukturen angelegt werden. Unsere Daten erlauben es, BBCH 30–37 als praktisch bedeutsames Warnfenster zu sehen, aber nicht als allgemeine Grenze für jedes Feld und jeden Nährstoff. Die Studie wurde unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt, auf dem Feld kann ein Mangel anders verlaufen.

Was bedeutet das für den Düngeplan?

Wenn Sie einen Nährstoffmangel vermuten, lohnt es sich, ihn so früh wie möglich zu prüfen, statt zu warten, bis die Symptome deutlich werden. BBCH 31 kann ein Orientierungspunkt sein, bis zu dem es besonders wichtig ist zu prüfen, ob die Pflanze die nötigen Nährstoffe bekommt. Ein später zugeführter Nährstoff kann den weiteren Zustand verbessern, bringt aber nicht unbedingt verlorene Triebe, geschädigte Vegetationspunkte oder nicht angelegte Kornanlagen zurück.

Aus der Felderfahrung

Auf dem Feld läuft die Zeit um ein Vielfaches schneller

In der Hydroponik hat die Pflanze immer Wasser, deshalb entwickelt sich der Nährstoffhunger langsam. Im Boden entsteht ein ähnlicher Hunger nach den Beobachtungen unserer Agronomen in 5–10 Tagen, bei Trockenheit schon in 1–3 Tagen. Drei Wochen Hunger in der Hydroponik können auf dem Feld einer Woche entsprechen, in einer Trockenphase nur wenigen Tagen.

Hydroponik (kontrollierte Studie)~28 Tage
Boden (Felderfahrung)5–10 Tage
Trockenheit (Felderfahrung)1–3 Tage

Deshalb können auf dem Feld schon ein paar Tage Verzögerung zu spät sein: Die Pflanze startet andere Prozesse und braucht dann womöglich andere Nährstoffe. Einen Mangel muss man messen, nicht abwarten, bis man ihn sieht.

Warum sieht das Auge keinen Mangel?

Das menschliche Auge sieht Farben nur mit drei Zapfentypen, die am empfindlichsten für blaues (~440 nm), grünes (~545 nm) und gelbrotes (~565 nm) Licht sind, und fasst das ganze Licht zu drei Signalen zusammen (Webvision). Nahes Infrarot sieht es überhaupt nicht. Die Pflanze dagegen absorbiert und reflektiert viele verschiedene Wellenlängen, und Mangelveränderungen zeigen sich in ihrem Reflexionsspektrum früher als sichtbare Symptome (Petrauskas et al., 2026).

Deshalb kann der sogenannte „versteckte Hunger“ den Ertrag um 10–35 % senken, ohne sichtbare Symptome, und Wachstumsunterschiede unter 20 % sind mit bloßem Auge schwer zu erkennen (GRDC, 2010). Sie schauen auf das Feld – es sieht großartig aus, Sie erwarten eine gute Ernte, dabei könnte sie größer sein.

Die Felddauern beruhen auf Beobachtungen der Agronomen von UAB „Žemdirbių konsultacijos“; sie sind kein Ergebnis der Hydroponikstudie.

Fazit aus der Praxis

Was tun, wenn SmartAgrometer einen Mangel zeigt

Nicht jeder Mangel lässt sich gleich gut retten. Manchmal ist die richtige Entscheidung, nicht mehr in ein Feld zu investieren und den Dünger auf ein anderes, besseres Feld zu geben. Hier die Schlussfolgerungen eines Praktikers aus unseren Studien und der Arbeit auf dem Feld.

N
Über das Blatt rettbar

Pflanzen nehmen Stickstoff recht effizient über das Blatt auf. Bei Stickstoffmangel können 10–20 kg Stickstoff über das Blatt gegeben werden.

P
Nur früh zu retten

Über das Blatt lassen sich nur wenige Kilogramm Phosphor wirksam geben. Der größte Phosphorbedarf liegt vor dem Ende der Bestockung und lange vor der Blüte. Diesen plötzlichen, großen Bedarf deckt nur ein Boden mit Phosphor in Gehaltsklasse C oder höher.

In frühen Stadien lohnt sich noch ein Rettungsversuch über das Blatt. Tritt der Mangel am Ende des Schossens oder später auf, lohnt es sich nicht mehr, in Stickstoffdünger zu investieren: Die Pflanze wartet auf Phosphor, reduziert Seitentriebe, der Bestand dünnt aus, und im lückigen Bestand verbrennt die Sonne die Pflanzen.

Ein Signal zu fragen: Lohnt es sich wirklich noch, in dieses Feld zu investieren?

Ca
Ein Signal, nicht mehr zu investieren

Calciummangel ist der schlimmste Fall. Tritt er auf, dünnt der Bestand mit der Zeit aus – und je länger der Mangel dauert, desto schneller.

Tritt Calciummangel (wie auch Phosphor- oder Stickstoffmangel) spät, zur Blüte, auf, werden nicht alle Kornanlagen genutzt, und die Körner lagern nicht genug Stärke und Eiweiß ein – sie bleiben geschrumpft und leicht.

Je früher Calciummangel auftritt, desto mehr spricht dafür, die Dünger in höherer Menge auf ein anderes, gutes Feld zu geben.

Die Pflanze passt sich an – Calcium ist aber ein Sonderfall

Unsere früheren und neuesten Studien zeigen, dass sich Weizen recht gut an den Mangel der meisten Makro- und Mikronährstoffe anpasst. Calcium ist ein Sonderfall. Ein Mangel ist für die Pflanze nicht zerstörerisch – er ist adaptiv und verursacht kein Chaos.

In der Pflanze arbeitet eine Art „Postsystem“, das schnell über kommende Veränderungen informiert. Je nach Funktion des fehlenden Nährstoffs schaltet sich nach und nach ein Schutzmechanismus ein.

0
Signal
Das „Postsystem“ meldet den Mangel schon vor sichtbaren Symptomen.
1
Innere Reserven und Warten
Die Pflanze nutzt innere Reserven, holt sich zum Beispiel Stickstoff aus dem Chlorophyll. Manche Prozesse stoppen. Bei Kaliummangel sammeln sich P, Ca, Mg, B, Cu, Fe, Mn, Mo und Zn in den Wurzeln: Kalium transportiert all diese Nährstoffe, also fehlt der „Lkw“ – und die Pflanze wartet und sammelt.
2
Starke physiologische Veränderungen
Hält der Mangel an, geht die Pflanze in die zweite Schutzphase über.
Ca
Ein Sonderfall – Calcium

Calcium hält Zellwände und Membranen zusammen, erhält die Vegetationspunkte und hilft den Zellen, sich zu „verständigen“. Pflanzen können Calcium aufnehmen und seine Versorgung regulieren. Fehlt Calcium aber lange, wird das Wachstum so geschädigt, dass später zugeführtes Calcium nicht mehr alles reparieren kann.

In der Hydroponik konnten wir den reinen Calciummangel untersuchen. Im Boden ist das unmöglich, denn Boden ohne Calcium gibt es nicht – deshalb gibt es auch wenige Veröffentlichungen über Calcium. In unserer Studie hemmte ein längerer Calciummangel das Wachstum stark, und nach Wiederherstellung der vollen Ernährung erholten sich die Pflanzen kaum: Einige Wachstums- und Ertragsmerkmale kehrten nie zurück. Vielleicht, weil Pflanzen im Laufe der Evolution kaum je Calciummangel erlebt und nie gelernt haben, sich daran anzupassen.

Das Fazit ist einfach: Calciummangel muss rechtzeitig erkannt und behoben werden. Dies ist ein Ergebnis einer kontrollierten Studie, daher kann er sich bei verschiedenen Sorten und auf verschiedenen Feldern anders zeigen (Petrauskas et al., 2026).

Calcium ist nicht nur ein Kalkungsmittel. Calcium ist im Boden beweglich, daher ist Calciummangel in der Pflanze auch auf einem nicht sauren Feld möglich.

Schlussfolgerungen von Ernestas Petrauskas, Agronom aus der Praxis und Doktorand an der VMU, aus den Studien und der Feldarbeit von UAB „Žemdirbių konsultacijos“. Wissenschaftliche Grundlage: Petrauskas et al., 2026, Plants 15(7), 1094.

Versuchsfotos

12 Mängel. Würden Sie sie mit bloßem Auge erkennen?

Derselbe Winterweizenversuch: Jeder Pflanze fehlte ein Nährstoff. Manche Unterschiede sind deutlich, die meisten aber mit bloßem Auge kaum zu sehen – vor allem auf dem Feld, wo alle Pflanzen ähnlich aussehen. SmartAgrometer zeigt den Mangel in Zahlen.

Winterweizen im Versuch: erhielt alle Nährstoffe
Kontrolle
erhielt alle Nährstoffe
Winterweizen im Versuch: ohne Stickstoff
N
ohne Stickstoff
Winterweizen im Versuch: ohne Phosphor
P
ohne Phosphor
Winterweizen im Versuch: ohne Kalium
K
ohne Kalium
Winterweizen im Versuch: ohne Calcium
Ca
ohne Calcium
Winterweizen im Versuch: ohne Magnesium
Mg
ohne Magnesium
Winterweizen im Versuch: ohne Schwefel
S
ohne Schwefel
Winterweizen im Versuch: ohne Eisen
Fe
ohne Eisen
Winterweizen im Versuch: ohne Mangan
Mn
ohne Mangan
Winterweizen im Versuch: ohne Kupfer
Cu
ohne Kupfer
Winterweizen im Versuch: ohne Zink
Zn
ohne Zink
Winterweizen im Versuch: ohne Molybdän
Mo
ohne Molybdän
Winterweizen im Versuch: ohne Bor
B
ohne Bor
Hydroponikversuch im Gewächshaus der Landwirtschaftsakademie der VMU, Dezember 2025 Alles über die Nährstoffe ↓

12 Nährstoffe

Was jeder Nährstoff für den Weizen tut, wie sein Mangel aussehen kann, wann er am gefährlichsten ist und ob er später noch behoben werden kann.

Wichtig: Die Symptome sind nur Anhaltspunkte. Sie können durch Sorte, Anbaubedingungen, Wechselwirkungen zwischen Nährstoffen und andere Stressfaktoren verändert werden. Die „gefährlichste Zeit“ in den Karten fasst die Funktion des Nährstoffs und die Entwicklungsstadien des Weizens zusammen; nicht für alle Mikronährstoffe hat die Wissenschaft eine gleich genaue Grenze für die Mangeldauer im Feld festgelegt.

Blattdüngung: Wie viel kommt wirklich in der Pflanze an

Makronährstoffe
N, P, K, Ca, Mg, S – Bedarf von Dutzenden bis Hunderten kg/ha

Über das Blatt lassen sich alle geben, aber wirksam gelangen unterschiedliche und relativ kleine Mengen in die Pflanze. Makronährstoffe kann man über das Blatt also ergänzen oder einen Mangel retten, die Grundversorgung gehört aber in den Boden.

Mikronährstoffe
Fe, Mn, Cu, Zn, Mo, B – Bedarf von Gramm bis Hunderten Gramm/ha

Ihr Bedarf lässt sich fast vollständig über das Blatt decken, und Probleme damit lassen sich meist vollständig lösen. Man muss es nur richtig und zur richtigen Zeit machen.

Manche Nährstoffe sind schon nach wenigen Stunden im Blatt, aber ins Blatt zu gelangen und in andere Organe weiterzuwandern, sind zwei verschiedene Dinge. Einen für alle gültigen Wirkungsgrad gibt es nicht: Alles hängt vom Nährstoff, der Düngerform, dem Stadium und dem Wetter ab. Genau deshalb ist es wichtig, genau zu wissen, was fehlt.

Die Fachliteratur betont: Nährstoffe, die in großen Mengen gebraucht werden, gibt man am wirksamsten in den Boden, und die Blattdüngung ist eine wirtschaftliche und wirksame Ergänzung – Voraussetzung für den Erfolg ist aber eine richtige Diagnose des Mangels (Fageria et al., 2009). Genau dafür ist SmartAgrometer da. In jeder Karte finden Sie eine Studie zur Blattdüngung mit diesem Nährstoff.

Was kostet ein Mangel in Ihrem Betrieb?

Geben Sie Ihre eigenen Zahlen ein. In jeder Karte wird der in Studien ermittelte Ertragsunterschied in Euro umgerechnet (Ertrag × Prozent × Preis). So viel verlieren Sie, wenn ein Nährstoff fehlt und Sie es nicht sehen – und so viel können Sie verdienen, wenn Sie messen und düngen, was fehlt. Zum Vergleich: Das erste Jahr SmartAgrometer kostet 2.200 €.

Die Zahlen sind Ergebnisse konkreter Versuche, keine Garantie für jedes Feld: Wo genug von einem Nährstoff da ist, gibt es keinen Mehrertrag. In einem fünfjährigen Sommerweizenversuch in Litauen steigerten Mikronährstoffe und Stickstoff über das Blatt den Ertrag nicht in jedem Jahr (Žemdirbystė-Agriculture). Deshalb lohnt es sich, nur zu düngen, was wirklich fehlt – und dafür muss man messen.

N

Stickstoff

Makronährstoff · in unserem Versuch untersucht
Was er tut
Stickstoff ist die Grundlage von Eiweiß, Chlorophyll und Enzymen. Von ihm hängen Blattfläche, Trieb- und Kornzahl sowie der Eiweißgehalt ab. Bei Stickstoffmangel sinkt die Photosynthese, und die Pflanze bildet weniger Biomasse.
So kann ein Mangel aussehen
Die Pflanze wächst langsamer, die Blätter sind hellgrün oder vergilben. Zuerst vergilben die älteren Blätter – die Pflanze „verlagert“ den Stickstoff in die jüngeren. Weniger Triebe und Ähren, kleinere Körner.
Wann besonders gefährlich
Ein Mangel während der Bestockung verringert die Zahl der produktiven Triebe, während Schossen und Ährenbildung die Kornzahl je Ähre. Ein später Mangel senkt Korngewicht und Eiweiß, bringt aber nicht angelegte Triebe und Körner nicht mehr zurück.
Was ein Mangel kosten kann
39–50 %
Versuche, die Litauen am nächsten sind
Litauische und lettische Weizenversuche ohne Stickstoff
36 %
Mittel aus 8 Studien · im Rechner verwendet
bis 80 %
Starker, bestätigter Mangel
ungedüngter Weizen in Deutschland: 2 t/ha statt 11 t/ha
Stickstoff bestimmt den Ertrag am stärksten. In litauischen und lettischen Versuchen ohne Stickstoff lag der Weizenertrag um 39–50 % niedriger, und in Süddeutschland brachte ungedüngter Weizen nur 2,0–2,3 t/ha statt 10,7–11,4 t/ha. In einem litauischen Gerstenmodell kostete allein der Stickstoffstress bis zu 54 % des Ertrags. Nach Leguminosen oder mehrjährigen Gräsern kann der Unterschied nur 7–9 % betragen.
€ In Ihrem Betrieb: etwa 504 €/ha · etwa 504.000 € für 1.000 ha
Bei starkem Mangel – bis 1.120 €/ha
Blattanalyse (Laborrichtwert)
Auf Feldern mit Stickstoffmangel enthielt das Fahnenblatt 1,4–2,0 % N in der Trockenmasse.
Später noch behebbar?
Zusätzlicher Stickstoff hilft, solange die Pflanze noch aktiv wächst, bringt aber verlorene produktive Triebe oder abgestorbene Blüten nicht zurück. In unserer Studie traf ein früher Stickstoffmangel das Wachstum stark, und spätere Zufuhr beseitigte seine Folgen nicht immer.
Blattdüngung
Weizen nimmt Stickstoff nicht nur über die Wurzeln, sondern auch über die Blätter auf. Harnstoff dringt durch die Kutikula ins Blatt, wird dort gespalten und in Aminosäuren umgewandelt. Veränderungen im Blatt sind schon nach 3 Stunden sichtbar, der höchste Stickstoffgehalt im Blatt ist nach etwa 12 Stunden erreicht, und innerhalb weniger Stunden wandert er in Halm und Ähre. Ins Korn gelangen aber nur 4,5–26,7 % des gespritzten Stickstoffs. In der Praxis lassen sich 10–20 kg N/ha über das Blatt geben. Metaanalyse von 51 Feldversuchen: Später Blattstickstoff steigert den Ertrag im Mittel um 4 % und den Eiweißgehalt um 6 %. Zu starke Lösungen können den Ertrag senken. Blattstickstoff kann die Bodendüngung also ergänzen, aber nicht ersetzen.
Quelle: Feldpraxis; Yao et al., 2025; Gong et al., 2026; Rawluk et al., 2000; Fernández et al., 2021; Wu et al., 2025; Zhu et al., 2017
Quelle: Arlauskienė et al., 2020; Staugaitis et al., 2021; Mažvila et al., 2007; Litke et al., 2017, 2019; Hlisnikovský et al., 2023, 2024; Leonte et al., 2026; Asfaw et al., 2025; Wassie et al., 2015; Petrauskas et al., 2026; Žydelis et al., 2025; Mittermayer et al., 2024; Antošovský et al., 2024; Klikocka and Cybulska, 2020
P

Phosphor

Makronährstoff · in unserem Versuch untersucht
Was er tut
Phosphor ist die Energie der Pflanze: Er wirkt im Energiestoffwechsel, beim Wurzelwachstum, in Membranen und im Erbgut. Wichtig für Bewurzelung, Bestockung und Ährenentwicklung.
So kann ein Mangel aussehen
Die Pflanzen wachsen langsamer, Wurzeln und Spross sind kleiner, die Bestockung schwächer. Blätter können dunkler werden oder einen rötlich-violetten Ton bekommen, das kann aber auch Kälte oder die Sorte sein – Phosphormangel ist mit bloßem Auge schwer zu bestimmen.
Wann besonders gefährlich
Ein früher Mangel begrenzt Wurzeln und Triebe, während Schossen und Ährenbildung die Zahl der ährentragenden Halme und Körner.
Was ein Mangel kosten kann
7–8 %
Versuche, die Litauen am nächsten sind
Deutscher Dauerversuch Dikopshof, 1906–2018
12 %
Mittel aus 9 Studien · im Rechner verwendet
bis 23 %
Starker, bestätigter Mangel
phosphorarme oder sandige Böden
Die Wirkung von Phosphor hängt vor allem von den Bodenvorräten ab. Im hundertjährigen deutschen Dikopshof-Versuch lag der Weizenertrag ohne Phosphor um 7–8 % niedriger, auf armen finnischen Böden um bis zu 19 %. Wo der Boden reich an Phosphor ist, gibt es kaum einen Unterschied – deshalb gibt es keine einzelne Zahl für alle Felder.
€ In Ihrem Betrieb: etwa 168 €/ha · etwa 168.000 € für 1.000 ha
Bei starkem Mangel – bis 322 €/ha
Blattanalyse (Laborrichtwert)
In jüngst ausgereiften Blättern von Sommerweizen liegt die P-Grenze bei 0,27–0,36 % in der Trockenmasse.
Später noch behebbar?
Phosphor ist im Boden wenig beweglich, später erreicht die Pflanze den Dünger nur schwer – ein früher Mangel ist schwerer zu beheben. In unserer Studie erholten sich verlorenes Wachstum und Ertragskomponenten nach Wiederherstellung der Phosphorzufuhr nicht vollständig.
Blattdüngung
Über das Blatt lassen sich nur wenige Kilogramm Phosphor wirksam geben. Wie viel aufgenommen wird, hängt von Lösung, Zusätzen und Spritzzeitpunkt ab: Mit Netzmittel nehmen die Blätter etwa 80 % des Phosphors auf, aber nur etwa 40 % wandern weiter in die Pflanze, und eine Spritzung zur Bestockung kann die Blätter verbrennen. Auf dem Feld hing die Wirkung auch davon ab, wie stark der Boden Phosphor bindet. In Feldversuchen steigerten 2 kg P/ha über das Blatt den Ertrag nicht, Phosphor in den Boden zur Saat dagegen um 38–45 %. Fazit: Die Grundlage ist Phosphor im Boden, über das Blatt kann man nur einen Rettungsversuch machen.
Quelle: Feldpraxis; Peirce et al., 2019; Malik et al., 2024; McBeath et al., 2020
Quelle: Janušauskaitė and Lazauskas, 2007; Saarela et al., 2006; Valkama et al., 2011; von Tucher et al., 2018; Márton, 2008; Leonte et al., 2026; Sun et al., 2024; Asfaw et al., 2025; Jones et al., 2003; Shi et al., 2019; Petrauskas et al., 2026; Seidel et al., 2021
K

Kalium

Makronährstoff · in unserem Versuch untersucht
Was er tut
Kalium steuert Wasserhaushalt, Spaltöffnungen, Enzyme und den Zuckertransport. Es hält den „Zelldruck“ aufrecht, hilft gegen Trockenheit und stärkt den Halm.
So kann ein Mangel aussehen
Die Ränder älterer Blätter vergilben oder werden braun, später breiten sich die Schäden ins Blattinnere aus. Halme werden schwächer, die Pflanze verträgt Trockenheit schlechter, die Kornfüllung verkürzt sich. Trockenheit oder geschädigte Wurzeln können ähnlich aussehen.
Wann besonders gefährlich
Vom intensiven Wachstum bis zur Kornfüllung, besonders bei Wassermangel. Kaliummangel erhöht auch das Lagerrisiko.
Was ein Mangel kosten kann
11–15 %
Versuche, die Litauen am nächsten sind
Litauische Versuche (Skėmiai, Gerste)
13 %
Mittel aus 7 Studien · im Rechner verwendet
bis 24 %
Starker, bestätigter Mangel
kaliumarme Böden, globale Metaanalyse
In litauischen Versuchen ohne Kalium lag der Ertrag um 11–15 % niedriger. Eine globale Metaanalyse von 2026 zeigt, dass Kalium den Weizenertrag im Mittel um 24 % und den Gerstenertrag um 16,5 % steigert – überwiegend aber auf kaliumarmen Böden. Wo genug Kalium da ist, gibt es womöglich keinen Mehrertrag.
€ In Ihrem Betrieb: etwa 182 €/ha · etwa 182.000 € für 1.000 ha
Bei starkem Mangel – bis 336 €/ha
Blattanalyse (Laborrichtwert)
Auf Feldern mit Kaliummangel enthielt das Fahnenblatt 0,8–1,4 % K in der Trockenmasse.
Später noch behebbar?
Einen frühen oder mäßigen Kaliummangel kann man verringern, solange die Pflanze noch wächst. In unserer Studie erholten sich die Pflanzen nach kürzerem Mangel besser als nach langem.
Blattdüngung
Kalium über das Blatt verbessert den Gasaustausch der Blätter und die Photosynthese. In einer Studie mit Weizen und Mais regte es die Pflanze zudem an, mehr Kalium über die Wurzeln aufzunehmen – die Blattspritzung „startet“ gewissermaßen die Wurzeln. In Feldversuchen steigerte Blattkalium (Kaliumchlorid) den Ertrag einer Sorte, einer anderen nicht. Mit einer Spritzung gelangen nur wenige Kilogramm Kalium in die Pflanze, die Grundlage liegt also im Boden.
Quelle: Ishfaq et al., 2023; Gu et al., 2021
Quelle: Arbačauskas et al., 2023; Mikšytė, 2009; Andrzejewska et al., 2025; Sun et al., 2024; He et al., 2022; Liang and Schlesinger, 2026; Engel, MSU Fertilizer Facts 18; Asfaw et al., 2025; Wassie et al., 2015; Petrauskas et al., 2026
Ca

Calcium

Makronährstoff · in unserem Versuch untersucht
Was er tut
Calcium hält Zellwände und Membranen zusammen und wird für Zellteilung und Wachstumssignale gebraucht. Von alten in neue Gewebe wandert es kaum, deshalb ist es für wachsende Blätter und Wurzeln besonders wichtig.
So kann ein Mangel aussehen
Zuerst leiden junge Blätter und Vegetationspunkte: Blattspitzen oder -ränder verformen sich, Gewebe kann absterben, das Wurzelwachstum verlangsamt sich. Beim Weizen ist das schwer von anderen Störungen zu unterscheiden.
Wann besonders gefährlich
Während des gesamten aktiven Wachstums, vor allem wenn neue Blätter, Wurzeln und die Ähre gebildet werden. Da Calcium wenig beweglich ist, lässt sich ein Mangel im jungen Gewebe später schwer ausgleichen.
Was ein Mangel kosten kann
keine
Versuche, die Litauen am nächsten sind
in Litauen keine Feldversuche mit reinem Calcium gefunden
14 %
Mittel aus 3 Studien – Anhaltspunkt · im Rechner verwendet
11–20 %
Starker, bestätigter Mangel
Calcium- und Gipsversuche anderswo – nur ein Anhaltspunkt
Feldversuche nur zum Calciummangel gibt es kaum: Boden ohne Calcium gibt es nicht, und in Kalkungsversuchen ändern sich gleichzeitig pH-Wert und Aluminiumtoxizität. Calcium- und Gipsversuche anderswo zeigen 11–20 % Unterschied, das ist aber nur ein Anhaltspunkt. In unserer Studie war Calciummangel einer der am schwersten zu behebenden – zeigt ihn eine Messung, ist das ein ernstes Signal.
€ In Ihrem Betrieb: etwa 196 €/ha · etwa 196.000 € für 1.000 ha
Bei starkem Mangel – bis 280 €/ha
Blattanalyse (Laborrichtwert)
In einer Feldstudie galten 0,3–0,5 % Ca im Fahnenblatt als ausreichend.
Später noch behebbar?
In unserer Studie war Calciummangel einer der am schwersten aufzuholenden: Während des Mangels geschädigte Wachstumsprozesse erholten sich nicht immer.
Blattdüngung
Calcium gelangt ins besprühte Blatt, wandert von dort aber nur schwer weiter – durch die „Leitungen“ der Pflanze (das Phloem) bewegt es sich kaum. Calcium auf einem alten Blatt erreicht daher nicht unbedingt die neu wachsenden Blätter und die Ähre. In einer Feldstudie steigerte zweimal gespritztes Calcium mit Bor die Kornzahl je Ähre um 24 % und den Ertrag um 30 %.
Quelle: Peirce et al., 2019; Zoz et al., 2016
Quelle: Abbas et al., 2023; Michalovicz et al., 2014; Roy Chowdhury et al., 2019; de Bang et al., 2021; Wassie et al., 2015; Petrauskas et al., 2026
Mg

Magnesium

Makronährstoff · in unserem Versuch untersucht
Was er tut
Magnesium ist das Herz des Chlorophylls: Ohne es gibt es keine Photosynthese. Es wird für Enzyme und den Zuckertransport ins Korn gebraucht.
So kann ein Mangel aussehen
Zuerst verändern sich die älteren Blätter – zwischen den Adern entsteht Chlorose, bei stärkerem Mangel trocknet das Gewebe ein. Die Photosynthese lässt nach, dem Korn bleibt weniger „Baumaterial“.
Wann besonders gefährlich
In der Vegetation begrenzt er die Blattleistung, im Fahnenblatt- und Kornfüllungsstadium die Photosynthese genau dann, wenn die Pflanze die Körner füllt.
Was ein Mangel kosten kann
4–9 %
Versuche, die Litauen am nächsten sind
Polnischer Winterweizen: +0,5–0,9 t/ha
9 %
Mittel aus 5 Studien · im Rechner verwendet
bis 17 %
Starker, bestätigter Mangel
magnesiumarme Böden
Eine Metaanalyse aus 99 Feldstudien und 570 Vergleichen zeigt im Mittel 8,5 % mehr Ertrag nach Magnesiumdüngung. In polnischen Winterweizenversuchen steigerte Magnesium den Ertrag um 0,5–0,9 t/ha. Wie viel Sie verlieren, hängt vom Mg im Boden, vom pH-Wert und vom K-Ca-Verhältnis ab.
€ In Ihrem Betrieb: etwa 126 €/ha · etwa 126.000 € für 1.000 ha
Bei starkem Mangel – bis 238 €/ha
Blattanalyse (Laborrichtwert)
In einer Feldstudie galten 0,25–0,83 % Mg in den Blättern als ausreichend – eine breite Spanne, daher kommt es auf Stadium und beprobten Pflanzenteil an.
Später noch behebbar?
In unserer Studie erholten sich die Pflanzen nach kurzem Magnesiummangel besser als nach langem, die Folgen eines langen Mangels blieben.
Blattdüngung
Magnesium wird über das Blatt aufgenommen, wie viel, hängt aber von der Form des Magnesiumsalzes und der Blattoberfläche ab. In einer Weizenstudie verringerte eine Magnesiumspritzung die Ertragsverluste durch Magnesiummangel deutlich – die Körner wurden größer.
Quelle: Barlas et al., 2023; Ceylan et al., 2016
Quelle: Grzebisz and Potarzycki, 2022; Andrzejewska et al., 2025; Wang et al., 2020; Wang et al., 2025; Niaz et al., 2020; de Bang et al., 2021; Wassie et al., 2015; Petrauskas et al., 2026
S

Schwefel

Makronährstoff · in unserem Versuch untersucht
Was er tut
Schwefel wird für Aminosäuren, Eiweiß, Enzyme und den Stickstoffstoffwechsel gebraucht. Stickstoff und Schwefel arbeiten als Paar: Fehlt Schwefel, nutzt die Pflanze Stickstoff schlechter, auch wenn genug im Boden ist.
So kann ein Mangel aussehen
Die Pflanze wird blass und wächst langsamer. Anders als bei Stickstoff zeigt sich Schwefelmangel häufiger zuerst an den jüngeren Blättern. Die Symptome ähneln Stickstoffmangel, daher lohnt es sich, beides zusammen zu untersuchen.
Wann besonders gefährlich
Im zeitigen Frühjahr bremst er den Neuaustrieb, später Eiweißsynthese, Kornfüllung und Qualität. Viel Stickstoff kann einen Schwefelmangel verstärken.
Was ein Mangel kosten kann
19–23 %
Versuche, die Litauen am nächsten sind
Estnische Winterweizenversuche
10 %
Mittel aus 6 Studien · im Rechner verwendet
bis 33 %
Starker, bestätigter Mangel
estnische Karbonatböden, ungünstige Jahre
In estnischen Winterweizenversuchen steigerte Schwefel den Ertrag im Mittel um 22–23 %, und in manchen Jahren kostete der Mangel auf Karbonatböden ein Drittel des Ertrags. Eine globale Metaanalyse aus 55 Studien zeigt einen bescheideneren Mittelwert – etwa 4 %. Wo genug Schwefel da ist, gibt es keinen Mehrertrag.
€ In Ihrem Betrieb: etwa 140 €/ha · etwa 140.000 € für 1.000 ha
Bei starkem Mangel – bis 462 €/ha
Blattanalyse (Laborrichtwert)
Ein häufig genutztes N:S-Verhältnis im Pflanzengewebe liegt bei etwa 17. Allein kann es aber in die Irre führen, daher sollte man N und S auch einzeln betrachten.
Später noch behebbar?
In unserer Studie erholten sich die Pflanzen nach kürzerem Schwefelmangel stärker als nach langem. Eine bereits verringerte Trieb- oder Kornzahl stellt spätere Zufuhr aber nicht unbedingt wieder her.
Blattdüngung
Wie viel Schwefel über das Blatt aufgenommen wird und wohin er sich verteilt, hängt von der Düngerzusammensetzung und den Spritzbedingungen ab. Blattschwefel kann auch die Eiweißqualität im Korn verbessern. In estnischen Feldversuchen steigerte Blattschwefel (3+3 kg S/ha, zur Bestockung und zum Schossen) den Winterweizenertrag auf Karbonatboden um 30–55 %, auf schwach saurem Boden gab es dagegen kaum eine Wirkung.
Quelle: Zang et al., 2024; Järvan, 2012
Quelle: Järvan et al., 2008; Järvan, 2012; Staugaitienė et al., 2013; Tabak et al., 2020; Kulig et al., 2025; Roa et al., 2024; Gülüt et al., 2021; Zhao et al., 2018; Asfaw et al., 2025; Petrauskas et al., 2026
Fe

Eisen

Mikronährstoff
Was er tut
Eisen wirkt beim Elektronentransport, bei der Chlorophyllbildung und der Photosynthese mit. Es wird wenig gebraucht, ein Mangel stört die Blattleistung aber stark.
So kann ein Mangel aussehen
Chlorose zwischen den Adern junger Blätter: Adern bleiben grüner, dazwischen hell; bei starkem Mangel werden die Blätter fast weiß. Häufiger auf alkalischen oder kalkreichen Böden.
Wann besonders gefährlich
Beginnt der Mangel, während junge Blätter wachsen, schrumpft die Photosynthesefläche; hält er bis ins Schossen und zur Ährenbildung an, ist das weitere Wachstum gestört.
Was ein Mangel kosten kann
≈4 %
Versuche, die Litauen am nächsten sind
Polnischer Sommergerstenversuch
14 %
Mittel aus 10 Studien – Anhaltspunkt · im Rechner verwendet
bis 20 %
Starker, bestätigter Mangel
Eisenchlorose auf Karbonatböden mit hohem pH
Eisenmangel ist auf Karbonatböden mit hohem pH am gefährlichsten – dort kann Chlorose bis zu 20 % des Ertrags kosten. Eine Metaanalyse von 107 Veröffentlichungen zeigt im Mittel 12 % Zuwachs, in Versuchen in Kansas half Eisen aber nur auf 4 von 7 Feldern. Im polnischen Gerstenversuch lag der Zuwachs bei etwa 4 %. Auf litauischen Böden ist starker Eisenmangel selten.
€ In Ihrem Betrieb: etwa 196 €/ha · etwa 196.000 € für 1.000 ha
Bei starkem Mangel – bis 280 €/ha
Blattanalyse (Laborrichtwert)
In einer Feldstudie galten 71–97 mg/kg Fe in den Blättern als ausreichend.
Später noch behebbar?
Eisen über das Blatt verbessert den Zustand des besprühten Gewebes, auf Dauer zählt aber auch die Bodenreaktion. Verlorene Blattfläche oder nicht angelegte Ertragskomponenten bringt eine späte Spritzung nicht zurück.
Blattdüngung
Eisen gelangt schwer ins Blatt und noch schwerer ins Korn. In dreijährigen Feldversuchen erhöhte Eisensulfat den Eisengehalt im Korn nur wenig, weil Eisen begrenzt ins Blatt gelangt und kaum ins Korn wandert. In einer anderen Studie steigerte eine Eisenspritzung Ertrag und Eisengehalt im Korn. Eisen im Blatt heißt noch nicht, dass es das Korn erreicht – daher lohnt sich die Spritzung, solange neue Blätter intensiv wachsen.
Quelle: Singh et al., 2024; Razmjoo and Ghafari, 2015
Quelle: Zhou et al., 2024; Taskin and Gunes, 2022; Bhatti et al., 2024; Stewart et al., 2021; Zulfiqar et al., 2020; Khatun et al., 2024; Hao et al., 2021; Singh et al., 2026; Ali et al., 2021; Niyigaba et al., 2019; Lilay et al., 2024; Liszewski and Błażewicz, 2018; Godsey et al., 2003
Mn

Mangan

Mikronährstoff
Was er tut
Mangan wird für Photosynthese, Enzyme und den Schutz vor oxidativem Stress gebraucht. Es ist auch für die Lebensfähigkeit des Pollens und die Kornbildung wichtig.
So kann ein Mangel aussehen
Zwischen den Blattadern entstehen helle Flecken oder Streifen, später abgestorbene Stellen. Häufiger dort, wo Mangan im Boden schwer verfügbar ist.
Wann besonders gefährlich
Begrenzt das frühe Wachstum, später Photosynthese und Pollenvitalität. In einem Feldversuch war eine Spritzung etwa 26 Tage nach der Saat wirksamer als nach etwa 32 Tagen.
Was ein Mangel kosten kann
6–10 %
Versuche, die Litauen am nächsten sind
Polnische Sommergerstenversuche
13 %
Mittel aus 10 Studien · im Rechner verwendet
bis 36 %
Starker, bestätigter Mangel
schwedische Wintergerste; bis zu 33 % mehr Pflanzen überwinterten
In schwedischen Wintergerstenversuchen steigerte Mangan den Ertrag um bis zu 36 %, und bis zu 33 % mehr Pflanzen überwinterten. In polnischen Gerstenversuchen lag der Zuwachs bei 6–10 %, in einem anderen polnischen Weizenversuch gab es aber keinen klaren Effekt. Sorten unterscheiden sich stark: Auf einem manganarmen Feld lag der Ertrag von 24 Weizensorten um 6–25 % niedriger.
€ In Ihrem Betrieb: etwa 182 €/ha · etwa 182.000 € für 1.000 ha
Bei starkem Mangel – bis 504 €/ha
Blattanalyse (Laborrichtwert)
Im jüngsten voll entwickelten Blatt liegt der kritische Wert bei etwa 11 mg/kg Mn.
Später noch behebbar?
Mangan über das Blatt verbessert die Versorgung, besonders wenn gespritzt wird, bevor die Blüten leiden. Ist die Pollenvitalität bereits gesunken, erholt sich der Ertrag womöglich nicht.
Blattdüngung
Mangan wird über das Blatt gut aufgenommen und wandert vom besprühten Blatt in wachsendes Gewebe und ins Korn; die Wirkung hängt von der Düngerform ab. In einer zweijährigen Feldstudie steigerte eine Spritzung mit Mangansulfat (0,5 %) den Weizenertrag um etwa 8–20 % gegenüber einer Düngung ohne Mangan.
Quelle: Zulfiqar et al., 2023; Dhaliwal et al., 2023
Quelle: Tobiasz-Salach et al., 2018; Stadnik et al., 2024; Sobolewska et al., 2020; Zulfiqar et al., 2021; Yang et al., 2025; Jaidka et al., 2026; Bansal and Nayyar, 1998; Shahrajabian et al., 2020; Dhaliwal et al., 2023; Reuter, 1972; Lilay et al., 2024; Stoltz and Wallenhammar, 2014; Jhanji et al., 2013; Stępień and Wojtkowiak, 2019
Cu

Kupfer

Mikronährstoff
Was er tut
Kupfer wirkt bei Enzymen, Photosynthese, Atmung, Ligninbildung (Halmfestigkeit) und Fortpflanzung mit. Ein Mangel schadet dem Pollen und der Fruchtbarkeit der Ähre.
So kann ein Mangel aussehen
Junge Blätter verdrehen sich, Spitzen vertrocknen, Halme werden schwach. Die Ähre schiebt schlecht aus der Blattscheide, Körner bilden sich womöglich nicht oder bleiben leer. Die Symptome zeigen sich spät.
Wann besonders gefährlich
Kupfer ist wichtig, solange Ähre und Pollen gebildet werden. Verlorene Pollenvitalität lässt sich später nicht zurückholen.
Was ein Mangel kosten kann
5–9 %
Versuche, die Litauen am nächsten sind
Polnischer Winterweizen, 3 von 5 Sorten
7 %
Mittel aus 10 Studien · im Rechner verwendet
bis 22 %
Starker, bestätigter Mangel
kupferarme Böden in Kanada
In polnischen Winterweizenversuchen steigerte Kupfer den Ertrag bei drei von fünf Sorten um 5–9 %. Eine Auswertung von 115 kanadischen Feldversuchen ist eindeutig: Bei weniger als 0,4 mg/kg Kupfer im Boden reagierte der Ertrag in 87 % der Versuche, bei 0,4–0,8 mg/kg in 16 % und über 0,8 mg/kg in keinem. Kupfermangel stört den Pollen, deshalb setzen in der Ähre weniger Körner an, obwohl die Pflanze üppig aussieht.
€ In Ihrem Betrieb: etwa 98 €/ha · etwa 98.000 € für 1.000 ha
Bei starkem Mangel – bis 308 €/ha
Blattanalyse (Laborrichtwert)
In der gesamten oberirdischen Pflanze weisen zur Bestockung weniger als etwa 2 mg/kg Cu auf einen möglichen Mangel hin.
Später noch behebbar?
Einen frühen Kupfermangel kann man beheben, aber der Zeitpunkt zählt: Haben Pollen oder Ähre gelitten, kommen verlorene Körner nicht zurück. Sorten reagieren unterschiedlich.
Blattdüngung
Kupfer über das Blatt behebt Kupfermangel gut – auf dem Feld wurde zu Beginn des Schossens gespritzt. Aber Vorsicht mit der Konzentration: Eine Lösung über 0,03 % kann die Blätter bereits schädigen. In vierjährigen Versuchen in Westaustralien wurde der höchste Ertrag mit 0,8–1,8 kg/ha Kupferpräparat erzielt; chelatiertes Kupfer war am wirksamsten.
Quelle: Fouad et al., 2020; Brennan, 1990
Quelle: Korzeniowska and Stanisławska-Glubiak, 2009, 2011; Tobiasz-Salach et al., 2018; Liszewski and Błażewicz, 2018; Rahman and Schoenau, 2022; WARC, 2022; Franzen et al., 2008; Karamanos et al., 2004; Hoess and Heard, 2002; Alberta Agriculture, 1999; Lilay et al., 2024; Karamanos, Goh and Harapiak, 2003
Zn

Zink

Mikronährstoff
Was er tut
Zink wird für viele Enzyme, die Eiweißsynthese, die Wachstumsregulation und die normale Entwicklung von Wurzeln und Trieben gebraucht.
So kann ein Mangel aussehen
Die Pflanze ist kleiner, bestockt schwächer, die Blätter sind kürzer oder schmaler, manchmal mit hellen Flächen. Häufiger auf alkalischen, kalkreichen Böden und bei viel Phosphor.
Wann besonders gefährlich
Ein früher Mangel begrenzt Wurzeln, Blätter und Triebe; hält er bis ins Schossen und zur Ährenbildung an, gibt es weniger produktive Halme und Körner.
Was ein Mangel kosten kann
≈10 %
Versuche, die Litauen am nächsten sind
Polen: 74 Sommerweizenversuche, Reaktion in 34
5 %
Mittel aus 10 Studien · im Rechner verwendet
10–30 %
Starker, bestätigter Mangel
bestätigter Zinkmangel
In 74 polnischen Sommerweizen-Feldversuchen steigerte Zink den Ertrag in 34 – im Mittel um etwa 10 %. Bei bestätigtem Mangel sinkt der Getreideertrag meist um 10–30 %, bei Gerste um 16–29 %, und Trockenheit verstärkt die Wirkung. Wo genug Zink da ist, gibt es keinen Mehrertrag.
€ In Ihrem Betrieb: etwa 70 €/ha · etwa 70.000 € für 1.000 ha
Bei starkem Mangel – bis 420 €/ha
Blattanalyse (Laborrichtwert)
Die Mangelgrenze liegt bei jungen Blättern bei etwa 14 mg/kg Zn, bei Fahnenblättern bei 12–16 mg/kg.
Später noch behebbar?
Zinkmangel lässt sich beheben, solange Blätter und Halme gebildet werden. Spätes Zink kann den Gehalt im Korn erhöhen, bringt aber verlorene Halme oder Körner nicht zurück.
Blattdüngung
Zink beginnt innerhalb weniger Stunden ins Blatt einzudringen, wandert im Blatt selbst aber sehr wenig – an einem Tag weniger als 2,5 cm vom Tropfen. Deshalb ist es wichtig, dass die Lösung die Blätter gut benetzt. In 23 Versuchen in sieben Ländern (darunter Kasachstan) erhöhte Blattzink den Gehalt im Korn um 84 %, ohne den Ertrag zu senken.
Quelle: Doolette et al., 2018; Zou et al., 2012; Singh et al., 2024
Quelle: Sobolewska et al., 2020; Irmes et al., 2023; Rahman and Schoenau, 2022; Zou et al., 2012; Ram et al., 2016, 2024; Sordi et al., 2021; Hui et al., 2025; Huang et al., 2024; Rashid et al., 2005; Lilay et al., 2024; Korzeniowska, 2004; Bağcı et al., 2007
Mo

Molybdän

Mikronährstoff
Was er tut
Molybdän wird für Enzyme gebraucht, die Nitrat in für die Pflanze nutzbaren Stickstoff umwandeln. Deshalb ähnelt sein Mangel einem Stickstoffmangel.
So kann ein Mangel aussehen
Das Wachstum verlangsamt sich, die Blätter werden blass, Chlorose oder abgestorbene Stellen können auftreten. Das Risiko ist auf sauren Böden am höchsten.
Wann besonders gefährlich
In einer Studie auf sauren Böden Australiens hing der Molybdängehalt im Blatt sowohl zur Bestockung (GS24) als auch zum Ährenschieben (GS59) mit dem Ertrag zusammen.
Was ein Mangel kosten kann
≈6 %
Versuche, die Litauen am nächsten sind
Erbsenversuch in Belarus
15 %
Mittel aus 10 Studien · im Rechner verwendet
15–59 %
Starker, bestätigter Mangel
Weizen auf stark sauren Böden Australiens
Bei Getreide ist Molybdänmangel selten – empfindlicher sind Leguminosen und Kreuzblütler. Auf stark sauren Böden Australiens erreichte die Ertragsreaktion des Weizens 15–59 %, im Erbsenversuch in Belarus etwa 6 %, und in einem neuen polnischen Weizenversuch wurde kein eigener Molybdäneffekt festgestellt. Das Risiko ist auf sauren Böden am höchsten.
€ In Ihrem Betrieb: etwa 210 €/ha · etwa 210.000 € für 1.000 ha
Bei starkem Mangel – bis 826 €/ha
Blattanalyse (Laborrichtwert)
Im jüngsten Blatt sind etwa 0,08–0,09 mg/kg Mo mit rund 90 % des Höchstertrags verbunden.
Später noch behebbar?
Ob er sich beheben lässt, hängt vom Boden-pH und vom Zustand der Pflanze ab. Auf saurem Boden ist ein anhaltender Mangel schwerer zu beheben, und eine späte Ergänzung bringt verlorene Ertragskomponenten nicht zurück.
Blattdüngung
Molybdän braucht man nur in Gramm. In einer Feldstudie steigerte zweimal gespritztes Molybdän – am Ende der Bestockung und des Schossens – mit bis zu 35 g/ha die Ährenzahl und den Ertrag. Wie viel genau aufgenommen wird, ist nicht bestimmt – die Wirkung hängt von Mangel und Bedingungen ab.
Quelle: Zoz et al., 2012
Quelle: Tsyganov and Vildflush, 2004; Vasin et al., 2021; Kabylbekova et al., 2024; Zoz et al., 2012; Oliveira et al., 2022; Saquee et al., 2023; Brennan and Bolland, 2007; Guanzon and Tuazon, 2026; Marcondes and Caires, 2005; Gris et al., 2005; Jarecki, 2026
B

Bor

Mikronährstoff
Was er tut
Bor ist wichtig für Zellwände und wachsendes Gewebe. Beim Weizen ist es besonders für den Pollen wichtig: Bei Bormangel entwickelt sich der Pollen schlechter, und die Körner setzen schlechter an.
So kann ein Mangel aussehen
Junge Blätter und Ähren können sich verformen, leere Ährchen können bleiben. Im generativen Stadium können die Staubbeutel schlecht entwickelt und der Pollen weniger vital sein.
Wann besonders gefährlich
Am empfindlichsten um das Erscheinen und Entfalten des Fahnenblatts (BBCH 37–39). In einer Studie richteten etwa 7 Tage Mangel in dieser Zeit den größten und bleibenden Schaden an der Blütenfruchtbarkeit an.
Was ein Mangel kosten kann
9–15 %
Versuche, die Litauen am nächsten sind
Polnischer Winterweizen, 4 von 10 Sorten
12 %
Mittel aus 10 Studien · im Rechner verwendet
15–50 %
Starker, bestätigter Mangel
bestätigter starker Bormangel
In polnischen Winterweizenversuchen steigerte Bor den Ertrag bei vier von zehn Sorten um 9–15 %, die übrigen reagierten nicht. In Raps- und Sonnenblumenversuchen in Belarus erreichte der Zuwachs 10–23 %. Bei starkem Mangel sank der Weizenertrag um 15–50 % – die Ähre bildet sich, aber ein Teil der Körner setzt nicht an.
€ In Ihrem Betrieb: etwa 168 €/ha · etwa 168.000 € für 1.000 ha
Bei starkem Mangel – bis 700 €/ha
Blattanalyse (Laborrichtwert)
Im Fahnenblatt liegt der kritische Wert bei etwa 5–7 mg/kg B.
Später noch behebbar?
Wird Bor noch in der empfindlichen Phase ergänzt, kann sich der Kornansatz erholen. Hat der Mangel aber bereits dem Pollen geschadet, bringt späteres Bor nicht angesetzte Körner nicht zurück.
Blattdüngung
Bor über das Blatt kann helfen, in die sich bildende Ähre gelangt es aber hauptsächlich über die Wurzeln, nicht aus früher besprühten Blättern. Bor in den Blättern garantiert also noch nicht, dass genug für die Ähre da ist. In polnischen Feldversuchen steigerte eine Borspritzung (175 g/ha Borsäure) den Ertrag von vier von zehn Winterweizensorten im Mittel um 9–15 %.
Quelle: Stangoulis et al., 2001; Korzeniowska, 2008
Quelle: Apresyan and Bulavin, 2011–2013; Grodno SAU trials, 2007–2008; Goncharuk, 2013; Korzeniowska, 2008; Rahman and Schoenau, 2022; Stewart et al., 2021; Soylu et al., 2005; Rashid et al., 2011; Ahmad and Irshad, 2011; Rerkasem et al., 1989; Güneş et al., 2003; Wróbel, 2008

Wichtigste wissenschaftliche Quellen

  1. Petrauskas, E. et al. (2026). Effects of Macronutrient Deprivation on Spring Wheat Productivity. Plants, 15(7), 1094. doi:10.3390/plants15071094
  2. de Bang, T. C. et al. (2021). The molecular–physiological functions of mineral macronutrients and their consequences for deficiency symptoms in plants. New Phytologist, 229, 2446–2469. doi:10.1111/nph.17074
  3. Lilay, G. H. et al. (2024). Linking the key physiological functions of essential micronutrients to their deficiency symptoms in plants. New Phytologist. doi:10.1111/nph.19645
  4. Rerkasem, B. et al. (2000). Effects of Boron Deficiency on Anther Development and Floret Fertility in Wheat. Annals of Botany, 85(4), 493–500. Link
  5. Response of wheat, pea, and canola to micronutrient fertilization on five contrasting prairie soils (2020). Scientific Reports. PMC7606479
  6. Fageria, N. K. et al. (2009). Foliar fertilization of crop plants. Journal of Plant Nutrition, 32(4), 1044–1064. Link
  7. Zou, C. Q. et al. (2012). Biofortification of wheat with zinc through zinc fertilization in seven countries. Plant and Soil, 361, 119–130. doi:10.1007/s11104-012-1369-2
  8. Dhaliwal, S. S. et al. (2023). Minerals and chelated-based manganese fertilization influences the productivity, uptake, and mobilization of manganese in wheat. Frontiers in Plant Science, 14, 1163528. doi:10.3389/fpls.2023.1163528
  9. Brennan, R. F. (1990). Effectiveness of some copper compounds applied as foliar sprays in alleviating copper deficiency of wheat. Australian Journal of Experimental Agriculture, 30(5), 687–691. doi:10.1071/EA9900687
  10. Korzeniowska, J. (2008). Response of ten winter wheat cultivars to boron foliar application. Agronomy Science, 63(4). Link
  11. Razmjoo, J., Ghafari, H. (2015). Response of durum wheat to foliar application of varied sources and rates of iron fertilizers. Journal of Agricultural Science and Technology, 17(2), 321–331. Link
  12. Zoz, T. et al. (2012). Foliar fertilization with molybdenum in wheat. Semina: Ciências Agrárias, 33(2), 633–638. doi:10.5433/1679-0359.2012v33n2p633
  13. Asfaw, A. G. et al. (2025). Yield-limiting nutrients for wheat production in Farta to Lay Gayint districts of the Amhara Region in Northwest Ethiopia. Frontiers in Agronomy, 7, 1541332. doi:10.3389/fagro.2025.1541332
  14. Wassie et al. (2015). A study of wheat leaf nutrient concentrations and soil fertility. Springer Nature.
  15. Jones et al. (2003). Phosphorus concentration thresholds for spring wheat. Journal of Plant Nutrition (Taylor & Francis).
  16. Shi et al. (2019); Ma et al. (2010). Effect of phosphorus on wheat ear and grain development.
  17. Gülüt et al. (2021). A study of wheat N and S nutrition and the tissue N:S ratio.
  18. Zhao et al. (2018). The link between sulphur and nitrogen nutrition in wheat.
  19. Zhou et al. (2024). Meta-analysis of wheat iron fertilisation and yield response. ScienceDirect.
  20. Nayyar et al. (1986, 1990); Sharma et al. (1996); Graham et al. (1985). Studies on manganese diagnosis and field correction in wheat.
  21. Rashid, A. et al. (2005). Zinc fertilisation trials in zinc-deficient wheat fields.
  22. Arlauskienė, A., Cesevičienė, J., Šlepetienė, A. (2020). Žemdirbystė-Agriculture, 107(3). Joniškėlis, Lithuania.
  23. Staugaitis, G., Poškus, K., Brazienė, Z., Paltanavičius, V. (2021). Žemdirbystė-Agriculture, 108(3). Rumokai, Lithuania.
  24. Mažvila, J. et al. (2007). Dependence of crop yield and quality on long-term nitrogen, phosphorus and potassium fertilisation on sandy loam (in Lithuanian). Žemdirbystė, 94(3), 3–17.
  25. Litke, L., Gaile, Z., Ruža, A. (2017). Research for Rural Development; (2019). Agronomy Research, 17(2). Latvia.
  26. Hlisnikovský, L. et al. (2023). Plants, 12(6), 1392; (2024). Plants, 13(6), 802. doi.org/10.3390/plants13060802
  27. Leonte, A. et al. (2026). Yield and Grain Quality Response of Winter Wheat to Different Nitrogen and Phosphorus Fertilization Doses. Nitrogen, 7(3), 97.
  28. Janušauskaitė, D., Lazauskas, S. (2007). Žemdirbystė, 94(3), 33–46. Dotnuva, Lithuania.
  29. Saarela, I. et al. (2006). Effects of repeated phosphorus fertilisation on field crops in Finland 1–2. Agricultural and Food Science, 15.
  30. Valkama, E., Uusitalo, R., Turtola, E. (2011). Yield response models to phosphorus application: a research synthesis of Finnish field trials. Nutrient Cycling in Agroecosystems. doi.org/10.1007/s10705-011-9434-4
  31. von Tucher, S., Hörndl, D., Schmidhalter, U. (2018). Ambio, 47, 41–49. doi.org/10.1007/s13280-017-0970-2
  32. Márton, L. (2008). Cereal Research Communications, 36(3), 511–522. Hungary.
  33. Sun, Z. et al. (2024). Effects of Nutrient Deficiency on Crop Yield and Soil Nutrients under Winter Wheat–Summer Maize Rotation. Agronomy, 14, 2690.
  34. Arbačauskas, J. et al. (2023). The Influence of Mineral NPK Fertiliser Rates on Potassium Dynamics in Soil. Plants, 12(21), 3700. Skėmiai, Lithuania. doi.org/10.3390/plants12213700
  35. Mikšytė, E. (2009). Effect of potassium fertiliser forms, rates and their combinations with EPSO Microtop on barley yield. Master's thesis, LŽŪU (in Lithuanian).
  36. Andrzejewska, A., Przygocka-Cyna, K., Grzebisz, W. (2025). Balanced Fertilization of Winter Wheat with Potassium and Magnesium. Sustainability, 17(15), 6705. Poland.
  37. He, B. et al. (2022). Effect of Different Long-Term Potassium Dosages on Crop Yield and Potassium Use Efficiency in the Maize–Wheat Rotation System. Agronomy, 12(10), 2565.
  38. Liang, G., Schlesinger, W. H. (2026). Potassium fertilization enhances both cereal yield and soil organic carbon: a meta-analysis. Nature Communications, 17, 4521.
  39. Engel, R. E. Spring Wheat Response to Potassium and Chloride. Fertilizer Facts 18, Montana State University.
  40. Abbas, F. et al. (2023). Role of Gypsum in Conserving Soil Moisture, Macronutrients Uptake and Improving Wheat Yield in the Rainfed Area. Water, 15(6), 1011. doi.org/10.3390/w15061011
  41. Michalovicz, L. et al. (2014). Soil fertility, nutrition and yield of maize and barley with gypsum application on soil surface in no-till. Revista Brasileira de Ciência do Solo, 38(5).
  42. Roy Chowdhury, A. et al. (2019). Efficacy of calcium chloride and arginine foliar spray in alleviating terminal heat stress in late-sown wheat. Journal of Agricultural Science, 157(6).
  43. Grzebisz, W., Potarzycki, J. (2022). Effect of Magnesium Fertilization Systems on Grain Yield Formation by Winter Wheat during the Grain-Filling Period. Agronomy, 12(1), 12. Poland. doi.org/10.3390/agronomy12010012
  44. Wang, Z. et al. (2020). Magnesium Fertilization Improves Crop Yield in Most Production Systems: A Meta-Analysis. Frontiers in Plant Science, 10, 1727. doi.org/10.3389/fpls.2019.01727
  45. Wang, Y. et al. (2025). Effects of moderate magnesium application on rice milling quality, nutritional value and eating quality. Frontiers in Sustainable Food Systems.
  46. Niaz, A. et al. (2020). Growth, chlorophyll content and productivity responses of maize to magnesium sulphate application in calcareous soil. Open Agriculture, 5(1), 792–800.
  47. Järvan, M. et al. (2008). The effect of sulphur fertilization on yield, quality of protein and baking properties of winter wheat. Agronomy Research, 6(2), 459–469. Estonia.
  48. Järvan, M. (2012). Lehekaudselt antud väävli mõju talinisu saagikusele ja saagi kvaliteedile. Agraarteadus. Estonia.
  49. Staugaitienė, R., Šlepetienė, A., Žičkienė, L. (2013). Effect of sulphur fertilisation on spring wheat yield and quality (in Lithuanian). Žemės ūkio mokslai, 20(4), 266–275.
  50. Tabak, M. et al. (2020). Efficiency of Nitrogen Fertilization of Winter Wheat Depending on Sulfur Fertilization. Agronomy, 10(9), 1304. Poland.
  51. Kulig, B. et al. (2025). Optimalization of Nitrogen and Sulfur Fertilization of Hypoallergenic Winter Wheat Lines. Sustainability, 17(21), 9844. Poland.
  52. Roa, G. A. et al. (2024). Meta-analysis of the effect of sulphur fertilisation on wheat yield and protein. Nitrogen, 5(3), 37.
  53. Taskin, M. B., Gunes, A. (2022). Iron Biofortification of Wheat Grains by Foliar Application of Nano Zero-valent Iron (nZVI) and Other Iron Sources with Urea. Journal of Soil Science and Plant Nutrition. Turkey.
  54. Sobolewska, M. et al. (2020). Effect of Habitat and Foliar Fertilization with K, Zn and Mn on Winter Wheat Grain and Baking Qualities. Agronomy, 10(2), 276. Poland.
  55. Zulfiqar, U. et al. (2021). Manganese Supply Improves Bread Wheat Productivity, Economic Returns and Grain Biofortification under Conventional and No Tillage Systems. Agriculture, 11(2), 142.
  56. Yang, N. et al. (2025). Exogenous Manganese Sulfate Application on Wheat Grain Yield and Carotenoids. Agronomy, 15(9), 2190.
  57. Jaidka, M. et al. (2026). Agricultural Science Digest, D-6511. Punjab, India.
  58. Bansal, R. L., Nayyar, V. K. (1998). Indian Journal of Agricultural Sciences, 68(2).
  59. Shahrajabian, M. H. et al. (2020). Effect of manganese sulphate on wheat yield, Iran (cited in Jaidka et al., 2026).
  60. Dhaliwal, S. S. et al. (2023). Minerals and chelated-based manganese fertilization influences the productivity, uptake, and mobilization of manganese in wheat. Frontiers in Plant Science, 14, 1163528.
  61. Reuter, D. J. (1972); Warooka trials 1963–1969, South Australia (farmtrials.com.au).
  62. Stewart, Z. P. et al. (2021). Effect of Foliar Micronutrients (B, Mn, Fe, Zn) on Maize Grain Yield, Micronutrient Recovery, Uptake, and Partitioning. Plants, 10(3), 528. USA.
  63. Zulfiqar, U. et al. (2020). Iron Nutrition Improves Productivity, Profitability, and Biofortification of Bread Wheat under Conventional and Conservation Tillage Systems. Journal of Soil Science and Plant Nutrition. Pakistan.
  64. Khatun et al. (2024). Effect of zinc and iron fertilization on yield of wheat. Bangladesh.
  65. Hao, B. et al. (2021). Effects of foliar application of micronutrients on concentration and bioavailability of zinc and iron in wheat landraces and cultivars. Scientific Reports, 11. China.
  66. Singh, K. K. et al. (2026). Iron Fertilization Strategies for Improving Yield and Economic Returns of Aerobic Direct-Seeded Rice. International Journal of Advanced Biochemistry Research, 10(3). India.
  67. Ali, S., Shah, S., Arif, M. (2021). Agronomic Biofortification with Zinc and Iron for the Improvement of Wheat Phenology and Yield. Sarhad Journal of Agriculture. Pakistan.
  68. Niyigaba, E. et al. (2019). Winter Wheat Grain Quality, Zinc and Iron Concentration Affected by a Combined Foliar Spray of Zinc and Iron Fertilizers. Agronomy, 9(5), 250. China.
  69. Liszewski, M., Błażewicz, J. (2018). Polish Journal of Agronomy, 35, 83–88. Poland, spring barley.
  70. Rahman, N., Schoenau, J. (2022). Bioavailability, Speciation, and Crop Responses to Copper, Zinc, and Boron Fertilization in South-Central Saskatchewan Soil. Agronomy, 12(8), 1837. Canada.
  71. WARC, NARF, CLC (2022). Evaluating the 4R Principles for Copper Application on Wheat Yield and Seed Quality. ADOPT ataskaita, Saskatchewan, Canada.
  72. Franzen, D. W., McMullen, M. V., Mosset, D. S. (2008). Spring Wheat and Durum Yield and Disease Responses to Copper Fertilization of Mineral Soils. Agronomy Journal, 100(2), 371–375. North Dakota, USA.
  73. Karamanos, R. E. et al. (2004). Canadian Journal of Plant Science, 84, 47–56. Manitoba, Canada.
  74. Hoess, T., Heard, J. (~2002). On Farm Testing to Determine Optimum Copper Placement and Sources for Wheat. Manitoba Agriculture and Food.
  75. Alberta Agriculture (1999). Copper Deficiency: Diagnosis and Correction. Agdex 532-3. Canada.
  76. Irmes, K. et al. (2023). The Effect of Foliar Zinc Application on the Leaf Chlorophyll Concentrations and Grain Yields of the Winter Wheat in the Field Experiments of Two Seasons. Agronomy, 13(6), 1640. Hungary.
  77. Ram, H., Rashid, A., Zhang, W. et al. (2016). Biofortification of wheat, rice and common bean by applying foliar zinc fertilizer along with pesticides in seven countries. Plant and Soil, 403, 389–401.
  78. Hui, X. et al. (2025). Zinc agronomic biofortification in wheat and its drivers: a global meta-analysis. Nature Communications. doi.org/10.1038/s41467-025-58397-y
  79. Huang, T. et al. (2024). Response of Wheat Zinc Nutrition to Zinc Fertilization into Soils with Variable Available Zinc. Scientia Agricultura Sinica, 57(14), 2815–2826. China.
  80. Tsyganov, A. R., Vildflush, O. I. (2004). Izvestija Nacionalnoj akademii nauk Belarusi, serija agrarnych nauk, 3. Belarus, peas.
  81. Vasin, A. V. et al. (2021). Zernobobovyje i krupjanyje kultury, 4, 32–38. Russia (Samara), soybean.
  82. Kabylbekova, G. et al. (2024). Effect of pre-sowing treatment of soybean seeds with inoculant and microelements. OCL, 31, 3. Kazakhstan.
  83. Marcondes, J. A. P., Caires, E. F. (2005); Gris, E. P. et al. (2005). Molybdenum fertilisation field trials with soybean, Paraná, Brazil (cited in “Soybean Yield Responses to Micronutrient Fertilizers”, IntechOpen).
  84. Apresyan, O. G., Bulavin, L. A. (trials 2011–2013). Effect of Ecolist Mono Bor on winter and spring oilseed rape. Scientific and Practical Centre for Arable Farming, NAS of Belarus.
  85. Grodno State Agrarian University (trials 2007–2008). Effect of boric acid on winter oilseed rape yield. Belarus.
  86. Goncharuk, V. A. (2013). Effect of boron fertilisers on sunflower yield (trials 2010–2012). Grodno State Agrarian University, Belarus.
  87. Soylu, S. et al. (2005). Responses of Irrigated Durum and Bread Wheat Cultivars to Boron Application in a Low Boron Calcareous Soil. Turkish Journal of Agriculture and Forestry, 29(4), 275–286.
  88. Rashid, A. et al. (2011). Boron Deficiency in Rainfed Wheat in Pakistan: Incidence, Spatial Variability and Management Strategies. Journal of Plant Nutrition.
  89. Ahmad, R., Irshad, M. (2011). Effect of boron application time on yield of wheat, rice and cotton crop in Pakistan. Pakistan.
  90. Žydelis, R. et al. (2025). Modeling study on optimizing water and nitrogen management for barley in marginal soils. Plants, 14(5), 704. Lithuania.
  91. Mittermayer, M. et al. (2024). Effects of different nitrogen fertilization systems on crop yield and nitrogen use efficiency. Heliyon, 10(7), e28065. Germany.
  92. Antošovský, J. et al. (2024). The effect of nitrogen-sulphur fertilizer with nitrification inhibitor on winter wheat nutrition. Heliyon, 10(12), e33035. Czech Republic.
  93. Klikocka, H., Cybulska, M. (2020). The effect of nitrogen and sulfur fertilization on the grain yield and quality characteristics of spring wheat. Agronomy Science, 75(3), 65–74. Poland.
  94. Seidel, S. J. et al. (2021). The long-term Dikopshof trial (1906–2018): wheat yield without phosphorus. Germany.
  95. Stoltz, E., Wallenhammar, A.-C. (2014). Manganese application increases winter hardiness in barley. Field Crops Research, 164, 148–153. Sweden.
  96. Jhanji, S. et al. (2013). Screening diverse wheat genotypes for manganese efficiency. Field Crops Research, 154, 127–132.
  97. Stępień, A., Wojtkowiak, K. (2019). Nitrogen and manganese fertiliser effects on winter wheat. Journal of Elementology, 24(2), 661–675. Poland.
  98. Jarecki, W. (2026). Response of winter wheat to foliar fertilization with microelements. Journal of Elementology, 31(2), 329–341. Poland.
  99. Godsey, C. B. et al. (2003). Correcting Iron Deficiency in Corn with Seed Row–Applied Iron Sulfate. Agronomy Journal, 95, 160–166. USA.
  100. Karamanos, R. E., Goh, T. B., Harapiak, J. T. (2003). Determining wheat responses to copper in prairie soils. Canadian Journal of Soil Science, 83(2), 213–221. Canada, 115 trials.
  101. Korzeniowska, J. (2004). Potrzeby nawożenia pszenicy jarej cynkiem. Cz. II – 74 field trials. Poland.
  102. Bağcı, S. A. et al. (2007). Effects of Zinc Deficiency and Drought on Grain Yield of Field-grown Wheat Cultivars in Central Anatolia. Journal of Agronomy and Crop Science.
  103. Güneş, A. et al. (2003). Effects of Boron Fertilization on the Yield and Some Yield Components of Bread and Durum Wheat. Turkish Journal of Agriculture and Forestry.
  104. Wróbel, S. (2008). Effects of foliar fertilization with boron depending on soil moisture and reaction. Agronomy Science. Poland.
  105. Bhatti, S. M. et al. (2024). Enhancing iron concentration in bread wheat through Fe-EDTA fortification. Eurasian Journal of Soil Science, 13(1). Pakistan. doi.org/10.18393/ejss.1394446
  106. Tobiasz-Salach, R., Jańczak-Pieniążek, M., Bobrecka-Jamro, D. (2018). Assessing the impact of foliar fertilization with manganese and copper on spring barley. Polish Journal of Agronomy, 35, 59–64.
  107. Stadnik, B., Tobiasz-Salach, R., Migut, D. (2024). Influence of Foliar Application of Microelements on Yield and Yield Components of Spring Malting Barley. Agriculture, 14(3), 505.
  108. Korzeniowska, J., Stanisławska-Glubiak, E. (2011). The effect of foliar application of copper on content of this element in winter wheat grain. Polish Journal of Agronomy, 4, 3–6.
  109. Ram, H. et al. (2024). Impact of foliar application of iron and zinc fertilizers on grain iron, zinc, and protein contents in bread wheat. Frontiers in Nutrition, 11, 1378937.
  110. Sordi, A. et al. (2021). Agronomic biofortification of rice and wheat with zinc: A metanalytical study. Research, Society and Development.
  111. Brennan, R. F., Bolland, M. D. A. (2007). Molybdenum for wheat on acidic soils of Western Australia.
  112. Oliveira, S. L. et al. (2022). Molybdenum Foliar Fertilization Improves Photosynthetic Metabolism and Grain Yields of Field-Grown Soybean and Maize. Frontiers in Plant Science, 13. doi.org/10.3389/fpls.2022.887682
  113. Saquee, F. S. et al. (2023). A review of the role of molybdenum in plant nutrition.
  114. Guanzon, I. M., Tuazon, E. D. (2026). Molybdenum fertilization enhances nodulation and seed yield of soybean under field conditions. Discover Plants, 3, 102.
  115. Graham, R. D. (1975). Male sterility in wheat plants deficient in copper. Nature, 254, 514–515.
  116. Korzeniowska, J., Stanisławska-Glubiak, E. (2009). Response of Polish winter wheat varieties to copper fertilisation.
  117. Brennan, R. F., Bolland, M. D. A. (2007). Molybdenum deficiency in wheat on acidic sandy soils of Australia.
  118. Huang, L., Pant, J., Dell, B., Bell, R. W. (2000). Effects of boron deficiency on anther development and floret fertility in wheat. Annals of Botany, 85(4), 493–500. doi:10.1006/anbo.1999.1095
  119. Rashid, A. et al. (2011). Boron deficiency in rainfed wheat in Pakistan: incidence, spatial variability and management strategies. Journal of Plant Nutrition, 34(4), 600–613. doi:10.1080/01904167.2011.538286
  120. Rerkasem, B., Saunders, D. A., Dell, B. (1989). Grain set failure and boron deficiency in wheat in Thailand. Journal of Agriculture, 5(1).
  121. Subedi, K. D. et al. (1998). Cold temperatures and boron deficiency caused grain set failure in spring wheat. Field Crops Research, 57(3), 277–288. doi:10.1016/S0378-4290(97)00148-2
  122. Soylu, S. et al. (2005). Responses of irrigated durum and bread wheat cultivars to boron application in a low boron calcareous soil. Turkish Journal of Agriculture and Forestry, 29(4), 275–286.
  123. Lancashire, P. D. et al. (1991). A uniform decimal code for growth stages of crops and weeds. Annals of Applied Biology, 119(3), 561–601. doi:10.1111/j.1744-7348.1991.tb04895.x
  124. Five-year foliar fertilisation trial with spring wheat in Lithuania. Žemdirbystė-Agriculture.
  125. Yao, Y. et al. (2025). Foliar nitrogen application enhances nitrogen assimilation and modulates gene expression in spring wheat leaves. Agronomy, 15(7), 1688. doi:10.3390/agronomy15071688
  126. Gong, Y.-H. et al. (2026). Foliar ¹⁵N-urea absorption and translocation in wheat with contrasting senescence patterns at late growth stage. Scientific Reports, 16, 7174. doi:10.1038/s41598-026-39067-5
  127. Rawluk, C. D. L., Racz, G. J., Grant, C. A. (2000). Uptake of foliar or soil application of ¹⁵N-labelled urea solution and its effect on wheat grain yield and protein. Canadian Journal of Plant Science, 80(2), 331–334. doi:10.4141/P99-098
  128. Fernández, V., Gil-Pelegrín, E., Eichert, T. (2021). Foliar water and solute absorption: an update. The Plant Journal, 105(4), 870–883. doi:10.1111/tpj.15090
  129. Malik, R. et al. (2024). Wheat response to foliar-applied phosphorus is determined by soil phosphorus buffering. Agronomy, 14(8), 1630. doi:10.3390/agronomy14081630
  130. Ishfaq, M. et al. (2023). Foliar-applied potassium triggers soil potassium uptake by improving growth and photosynthetic activity of wheat and maize. Journal of Plant Nutrition, 46(11), 2691–2706. doi:10.1080/01904167.2022.2160748
  131. Barlas, N. T. et al. (2023). Evaluating leaf wettability and salt hygroscopicity as drivers for foliar absorption. Plants, 12(12), 2357. doi:10.3390/plants12122357
  132. Zang, F. et al. (2024). Effect of sulfur and potassium foliar applications on wheat grain protein quality. Field Crops Research, 319, 109639.
  133. Singh, C. et al. (2024). Impact of foliar application of iron and zinc fertilizers on grain iron, zinc, and protein contents in bread wheat. Frontiers in Nutrition, 11, 1378937. doi:10.3389/fnut.2024.1378937
  134. Zulfiqar et al. (2023). A wheat study on foliar manganese sources.
  135. Fouad, A. et al. (2020). Efficacy of copper foliar spray in preventing copper deficiency of rainfed wheat grown in a calcareous soil. Journal of Plant Nutrition, 43(11), 1617–1626. doi:10.1080/01904167.2020.1739294
  136. Doolette, C. L. et al. (2018). Foliar application of zinc sulphate and zinc EDTA to wheat leaves: differences in mobility, distribution, and speciation. Journal of Experimental Botany, 69(18), 4469–4481. doi:10.1093/jxb/ery236
  137. Stangoulis, J. C. R. et al. (2001). Boron supply into wheat ears whilst still enclosed within leaf sheaths.
  138. Wu, W. et al. (2025). Enhancing wheat yield and quality through late-season foliar nitrogen application: a global meta-analysis. Agronomy, 15(5), 1058. doi:10.3390/agronomy15051058
  139. Zhu, X. H. et al. (2017). Factors contributing to the benefits of foliar nitrogen application for wheat in a sub-tropical winter environment. Journal of Crop Improvement. Link
  140. Peirce, C. A. E. et al. (2019). The timing of application and inclusion of a surfactant are important for absorption and translocation of foliar phosphoric acid by wheat leaves. Frontiers in Plant Science, 10, 1532. doi:10.3389/fpls.2019.01532
  141. McBeath, T. M. et al. (2020). Assessment of foliar-applied phosphorus fertiliser formulations to enhance phosphorus nutrition and grain production in wheat. Crop & Pasture Science, 71(9), 795–806. doi:10.1071/CP20241
  142. Gu, X. et al. (2021). Effects of the foliar application of potassium fertilizer on the grain protein and dough quality of wheat. Agronomy, 11(9), 1749. doi:10.3390/agronomy11091749
  143. Zoz, T. et al. (2016). Foliar application of calcium and boron improves the spike fertility and yield of wheat. Bioscience Journal, 32(4), 873–880. doi:10.14393/BJ-v32n4a2016-29714
  144. Ceylan, Y. et al. (2016). Magnesium applications to growth medium and foliage affect the starch distribution, increase the grain size and improve the seed germination in wheat. Plant and Soil, 406, 145–156. doi:10.1007/s11104-016-2871-8
  145. Järvan, M. Lehekaudselt antud väävli mõju talinisu saagikusele, saagi kvaliteedile ja küpsetusomadustele. Agraarteadus. Link (PDF)
  146. Lester, D. (2010). Plant tissue testing – an under-utilised tool for diagnosing hidden hunger in crops. GRDC Update Papers. Link
  147. Kalloniatis, M., Luu, C. Color Perception. Webvision: The Organization of the Retina and Visual System. Link

Messen Sie, was fehlt, solange es nicht zu spät ist

SmartAgrometer bestellen